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Entwicklungsländer

Definition

 Bezeichnung für Länder mit vergleichsweise niedrigen wirtschaftlichem Entwicklungsstand.

(Schüler-Duden A-Z) 

Entwicklungsländer sind wirtschaftlich schwächere und ärmere Nationen zu denen u.a. Mittelamerika, Südamerika, Großteile von Afrika und Teile von Asien gehören. Sie werden auch als Dritte-Welt-Staaten bezeichnet.

(Encarta Weltatlas)

Heute sind Bezeichnung, wie Erste, Zweite, Dritte, Vierte und FÜnfte Welt überholt, mann spricht von:

  • Industriestaaten: USA, Japan, westl. Industriestaaten, Kanada
  • Schwellenländer: 4 kleine Tiger
  • Most Seriously Affected Countries
  • Least Developed Countries und LLDC

Merkmale von Entwicklungsländern

  • niedriges Pro-Kopf-Einkommen
    >25% des Pro-Kopf-Einkommens von Industrieländern
  • extreme soziale Kluft zwischen Arm und Reich
    10% der reichsten Bevölkerung verfügen über nahezu 50% des Einkommens
  • extrem schlechte Lebensbedingungen für die Masse der Bevölkerung (Unterernährung, Arbeitslosigkeit, Analphabetentum, verbreitete Armut)
  • dualistische Wirtschaftsstruktur
    80% der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft
    20% der Bevölkerung leben vom Industriesektor
  • Monokulturen
    Exportieren von Agrarprodukten und Rohstoffen auf die die Menschen angewiesen sind (cash crop)
  • Mangel an (Real)kapital und technischem Know-How
    Spar- und Investitionsfähigkeit fehlen
  • Fehlen von Infrastruktur, Transport, Maschinen, Gebäuden
  • Bevölkerungsexplosion
  • schwacher Staat
    ineffiziente Verwaltung / Korruption
  • Orientierung an Primärgruppen
    (Großfamilie, Sippe, Stamm)
    geringe Identifikation mit Organisationen oder Einrichtungen (Parteien)
  • hohe Auslandsabhängigkeit
    (Außenhandel, ausländische Investitionen, Entwicklungshilfe ...)
 
  Fragen und Anregungen an Andy Bartsch info@pub.ab-one.de